Diese Seite erfordert das Flash-Plugin der Version 9.0.115 und höher, sowie aktiviertes JavaScript.

Green Products

Grün ist die Antwort

Welche Qualitäten soll ein Technik-Produkt aufweisen? Immer wichtiger: Umweltfreundlichkeit. Schließlich will man dem rasanten Klimawandel begegnen. Gute Produkte bauen viele Hersteller, „Grüne Produkte“ nur wenige. Sharp hat eine Vorreiterrolle und verpflichtet sich dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen.

Ökologische Grundsätze

Sharp entwickelte bereits 1998 die „Green Product Guideline“ – eine umweltbezogene, unternehmensinterne Richtlinie für den kompletten Produktlebenszyklus. Sie dient der Optimierung aller „grünen“ Geräteeigenschaften. Das Konzept basiert auf sieben Kategorien: Energiebedarf, sichere Produktherstellung, Ressourcenschonung, Kreislauffähigkeit, Wiederverwertung, Produktlebensdauer und Demontage.

Energie erzeugende Produkte

Bereits 1959 begann Sharp mit der Solarzellenforschung. Bis heute produzierten wir Solarzellen mit insgesamt mehr als zwei Gigawatt Leistung. Sharp ist einer der führenden Photovoltaik-Hersteller und offeriert u. a. mikroamorphe Tandem-Dünnschichtzellen. Im Vergleich zu anderen PV-Modulen wird bei ihnen nur ein Minimum des Werkstoffs Silizium benötigt. Zudem unterstützt Sharp die Entwicklung umweltfreundlicher Brennstoffzellen.

Energie sparende Produkte

Fast alle neuen LCD-TV-Modelle von Sharp trumpfen mit Energiesparmodus und besonders niedriger Leistungsaufnahme im Stand-by bzw. Bereitschaftsmodus von maximal einem Watt auf. Auch bei der Herstellung der Produkte ist uns eine gute Ökobilanz wichtig: Bei den eingesetzten Materialien achten wir bspw. darauf, dass sie sich gut wiederverwerten lassen. Ferner verzichtet Sharp so weit wie möglich auf gesundheitsbedenkliche/schädliche Stoffe.

Unterhaltungselektronik

Grünes Entertainment

Schätzungsweise 20,5 Mrd. kWh benötigen die Deutschen pro Jahr für den Stand-by-Betrieb bzw. Bereitschaftsmodus elektronischer Geräte. Dieser Stromverbrauch verursacht enorme Kosten. Moderne Unterhaltungselektronik von Sharp benötigt dank intelligenter Features nur ein Minimum an Energie.

LCD-TV

In europäischen Haushalten ist der Fernseher durchschnittlich rund vier Stunden am Tag eingeschaltet. Hinzu kommt der Verbrauch im Stand-by/Bereitschaftsmodus, der besonders hoch bei älteren TV-Geräten ist (etwa 10 Watt). Zum Vergleich: Aktuelle Modelle wie Sharps D65-Serie z.B. verbrauchen nur 0,5 Watt. Außerdem verbrauchen die LCD-TVs im Betrieb 50 Prozent weniger Energie/Strom im Vergleich zu älteren Modellen.

Wichtige Öko-Attribute

Ein dünnes Profil und leichtes Gewicht der Gehäuse schonen Ressourcen und sind wichtige Öko-Attribute der Sharp TV-Geräte. Mit 1 Zoll (2,54 cm) an der schmalsten und 2 Zoll (5,08 cm) an der tiefsten Stelle, setzt die AQUOS XS1E-Serie neue Maßstäbe. Ferner legt Sharp Wert auf lange Produktlebensdauer. Projektoren der XG-Serie bieten dank 3-Chip DLP-Technologie eine fünf Mal höhere Betriebsdauer als ältere Beamer-Modelle – extrem kosteneffizient. Zudem bevorzugt Sharp umweltfreundliche Materialien, die sich gut recyceln lassen.

Eco-Mode und Lichtsensor sparen Strom

Der in viele Sharp-TV-Modelle integrierte „Eco-Mode“ mindert den Energiebedarf – bei der D65-Serie bspw. spart er 25 Prozent Strom. Auch der automatische Lichtsensor (OPC) der AQOUS LCD-Fernseher senkt den Energieverbrauch.

Ausgezeichnete Umwelteigenschaften

Im Februar 2005 erhielt ein Sharp LCD-TV als erster Flachbildschirm-Fernseher der Welt das Umweltzeichen der Europäischen Kommission. Mittlerweile sind mehr als 70 Sharp LCDs mit dem EU Eco-Label ausgezeichnet. Hier eine Übersicht zu allen Sharp LCD-Fernsehern mit EU Eco-Label.

Surround-Systeme

Mit zwei sichtbaren Lautsprechern sorgen Sharp Home-Cinema-Systeme für exzellenten Raumklang. Die Heimkino-Systeme sind auch in der Kategorie Umweltschutz spitze. Die mit DVD-Player, Tuner, HDMI-Schnittstelle und USB-Buchse ausgestatteten Klavierlack-Schönlinge verbrauchen im Stand-by nur 0,6 Watt. Ferner lässt sich das Display dimmen oder deaktivieren, so dass es minimal Strom beansprucht. Die „Auto Power OFF“-Funktion schaltet nach 15 Minuten Stillstand in den Bereitschaftsmodus.

Umweltzeichen

Ausgezeichnete Orientierungshilfe

Woran erkennt man, dass ein Produkt umweltfreundlich ist? An offiziellen Gütezeichen. Eine Orientierungshilfe beim Kauf ökologisch ausgerichteter Produkte. Besonders anerkannt sind: EU Eco-Label, Energy Star, Nordic Swan sowie der Blaue Engel.

EU Eco-Label – die Umweltblume

Fernsehgeräte müssen im Stand-by/Bereitschaftsmodus sowie im Betrieb äußerst Energie sparend arbeiten. Bestimmte umwelt- oder gesundheitsschädigende Chemikalien/Substanzen dürfen nicht enthalten sein. Die einfache Demontage, hohe Recycling-Fähigkeit und Langlebigkeit der Materialien sind ebenso wichtig. Sharp ist weltweit das erste Unternehmen, welches für seine Fernseher das EU Eco-Label erhielt.

Energy Star

Computer, Monitore, Drucker, Faxgeräte und Kopierer werden mit dem Energy Star ausgezeichnet. Es kennzeichnet weltweit Energie sparende Bürogeräte.

Der Blaue Engel

Der Blaue Engel ist das älteste Öko-Label. Er wird in zahlreichen Produktkategorien verliehen. Es honoriert reduzierten Energieverbrauch, niedrige chemische Emissionen, geringe Geräuschentwicklung, Recyclingfähigkeit und umweltfreundliches Produkt-Design.

Der nordische Schwan

Der Nordic Swan berücksichtigt die Umweltfreundlichkeit eines Produktes während seines gesamten Lebenszyklus. Viele Sharp Kopierer und Multifunktionsgeräte können auf das anspruchsvolle Logo verweisen.

Solar

Erfolgsgeschichte

Vor über 50 Jahren startete Sharp mit der Entwicklung von Solarzellen. Der erste Satellit mit unseren Solarmodulen umkreiste die Erde bereits 1976. Und durch Sharps Erfindung eines Solartaschenrechners 1980 erhielt die Solartechnik Einzug in den Alltag. Jede vierte, weltweit bislang erzeugte Solarzelle stammt von Sharp (Stand 2008). Damit sind wir einer größten Photovoltaik-Hersteller. 2010 geht Sharp im japanischen Sakai mit der weltweit ersten Gigawatt-Solarzellenfabrik an den Start.

Photovoltaik

Was ist Photovoltaik (PV)? Wie funktioniert Photovoltaik? Mit Photovoltaik bezeichnet man die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Die Technik beruht auf dem „Photoeffekt“. Dabei reagiert das Silizium einer Solarzelle auf Lichtzufuhr – elektrische Spannung wird erzeugt. So kann eine Photovoltaik-Anlage (bestehend aus mehreren Solarmodulen) einen angeschlossenen Haushalt mit Strom versorgen. Alternativ lässt sich die gewonnene Energie ins Netz einspeisen.

Produktübersicht

Alle Solarzellen-Produkte von Sharp basieren auf unserer Siliziumkristall-Solarzellentechnik, punkten mit überragender Haltbarkeit – selbst bei harten Einsatzbedingungen – und sind sowohl für die autarke Versorgung, als auch die Einspeisung in öffentliche Stromnetze geeignet. Bei privater Nutzung übernimmt Sharp eine Leistungsgarantie von 20 Jahren.

Mono- und polykristalline Module

Monokristalline und polykristalline Solarzellen von Sharp bieten eine erstklassige Leistung bzw. einen sehr hohen Wirkungsgrad. Sie eignen sich bestens für kleinere Dachflächen. Monokristalline Module bestehen aus einem einzigen Siliziumkristall – polykristalline Module aus vielen kleinen Kristallen. Letztere sind in der Herstellung etwas preiswerter.

Dünnschicht-Silizium-Zellen

Sharp treibt die Entwicklung von Dünnschicht-Silizium-Zellen an, da sie Ressourcen und Kosten schonen: Ihr Siliziumfilm ist einhundert Mal dünner als bei herkömmlichen kristallinen Zellen. Ferner lassen sich Dünnschichtzellen durch eine Laser-Bearbeitung lichtdurchlässig machen. Das heißt, man kann sie in Fenstern sowie als halbtransparente Dächer einsetzen.

Zukunftstechnologien

Dank des steigenden Interesses an alternativen Energien wie Solarkraft sinken die Kosten für Photovoltaik stetig. Sharp treibt diese Entwicklung voran: Z.B. durch Triple-Junction-Zellen. Hier handelt es sich um innovative Dünnschicht-Siliziumzellen bzw. -module mit einem Wirkungsgrad von 11 Prozent. Ferner fördert Sharp Lichtkonzentrator-Systeme. Beide Techniken benötigen wenig Ressourcen, sind sehr effizient und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Informationssysteme

Energieeffiziente Informationssysteme lassen sich besonders leicht am „Energy Star“ erkennen. Seit Jahren erfüllen nahezu alle Drucker, Multifunktionsgeräte und Kopierer von Sharp die strengen Kriterien des europäischen Umweltzeichens.

Druckersysteme

Sharps jüngste Generation an Farb-Multifunktionsgeräten – die neuen MX-Modelle – setzen nicht nur Maßstäbe in Sachen Geschwindigkeit und Produktivität, sondern auch beim umweltbewussten Arbeiten. Eigenschaften wie eine „Auto Power Shut-Off“-Funktion für den automatischen Bereitschaftszustand des Geräts, ein Tonersparmodus für eine lange Lebensdauer der Kartusche und ein Gehäuse aus halogenfreiem Kunststoff machen dies möglich.

Tonersicherheit

Internationale Gesundheits- und Sicherheitsstandards sowie Produktverantwortung und Benutzersicherheit werden bei Sharp groß geschrieben. Bei der Herstellung unserer Tonerkartuschen z.B. orientieren wir uns an international verbindlichen Normen wie ISO 9001:2000 (Qualitätssicherung in der Produktion). Zudem werden sie nach der Richtlinie 1999/45/EG der Europäischen Union geprüft und bewertet. Bei tonerbasierten Druck- und Kopiersystemen orientiert sich Sharp ferner an den „Grenzwerten für stoffliche Emissionen“ vom „Blauen Engel“. In puncto „Tonersicherheit“ teilt sich Sharps Meinung mit der internationaler Fachleute aus Arbeitsmedizin und Toxikologie: Demnach gibt es keine belastbaren Hinweise auf eine akut giftige Wirkung beim Einatmen, Verschlucken von Tonersubstanzen oder beim Hautkontakt damit. Gleiches gilt für potenzielle Geräteemissionen.

Sicherer Betrieb

Sharp empfiehlt: Stellen Sie Kopierer/Drucker/Multifunktionsgeräte so auf, dass die Gebläse-Auslass-Öffnung während des Betriebs von Ihnen abgewandt ist. Ein gutes Emissionsverhalten lässt sich nur mit regelmäßiger Wartung und Pflege durch Fachpersonal sowie das Verwenden von Originaltonern erzielen. Achtung Filter: Zusätzliche Filter (Feinstaubfilter) können die Temperatur des Geräts erhöhen und seine Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Auf unserer Green Site finden Sie weitere Tipps für die umweltfreundliche Nutzung.

Mitglied der BITKOM

Sharp ist Mitglied beim „Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien“ – kurz BITKOM. Damit steht Sharp in ständigem Dialog mit unabhängigen Wissenschaftlern und Institutionen wie dem Umweltbundesamt, den zuständigen Berufsgenossenschaften und Experten für Umwelthygiene.

Haushaltsgeräte

Umweltschutz fängt zu Hause an: Beispielsweise in der Küche. Sharp bietet daher innovative Haushaltsgeräte wie Mikrowellen und Kühlschränke an, die Strom sparen und Ressourcen schonen. Auch unsere Luftreiniger mit Plasmacluster-Ionen-Technik kommen Umwelt und Gesundheit zu Gute.

Luftreiniger

Prima Klima: Sharps Raumluftreiniger mit Plasmacluster-Ionen-Technik und Befeuchtungsfunktion verfügt über einen HEPA-Filter: Er beseitigt effektiv Staubpartikel sowie Schwebeteilchen (z. B. Hausstaub, Pollen, etc.) aus der Umgebungsluft und reduziert Schimmelpilzsporen sowie bestimmte Bakterien. Obendrein verhindert er statische Aufladungen. Sein zusätzlicher Aktivkohlefilter entfernt unangenehme Gerüche aus Kleidung, Gardinen und anderen Textilien.

Kühlschränke

Die Sharp Designer entwarfen einen Kühlschrank mit vier Türen (Energieklasse A+). Der Vorteil: Beim Öffnen entweicht deutlich weniger Kälte als sonst. Auch sein innovativer Urlaubsmodus, eine „no-frost“- und eine Alarmfunktion tragen zum Energie sparen bei. Ferner reduziert die Plasmacluster-Ionen-Technik das Ausbreiten von Bakterien und Schimmelpilzen im Kühlraum. Ein Plus für die Gesundheit.

Mikrowellengeräte

Mikrowellen-Kombi-Produkte mit Heißluft- oder Grillfunktion von Sharp sind besonders effizient. Sie sparen im Vergleich zu getrennten Großgeräten bis zu 15 Prozent Strom. Die Gerichte lassen sich erst auftauen bzw. erwärmen und anschließend bräunen. Auf einen zusätzlichen Ofen kann man also verzichten. Unsere Modelle mit einem Volumen von mehr als 26 Litern sparen nicht nur Energie, sondern reduzieren auch die Garzeit der Speisen um bis zu 70 Prozent!

Effizienzklassen

Energieeffizienzklassen werden auf dem Energie-Label der EU angegeben, das laut Gesetz auf allen elektrischen Großgeräten gut sichtbar sein muss. Dabei gibt eine Bewertungsskala mit den Klassen A bis G Auskunft über den Energieverbrauch eines Produkts. 2003 wurde die Skala für besonders Strom sparende Kühlschränke und Gefriergeräte durch „A+“ und „A++“ erweitert. Die Bewertung resultiert aus dem Energieeffizienzindex: Er berücksichtigt den Jahresverbrauch eines Geräts, sein Volumen, verschiedene Temperaturzonen, Klimaklassen und weitere Funktionen.

Green Factory

Interne Richtlinien

Sowohl bei der Planung, als auch beim Betrieb seiner Fabriken achtet Sharp auf ihre nachhaltige Ausrichtung. Grundlage ist eine interne grüne Richtlinie, die „Green Factory Guideline“. Sie umfasst: 1. Reduktion von Treibhausgasen, 2. Energieverbrauch, 3. Abfallaufkommen, 4. Ressourcen-Schonung, 5. Reduktion chemischer Substanzen, 6. Schutz von Luft, Wasser und Erde, 7. Schutz der Umwelt auf dem Betriebsgelände sowie in der Umgebung, 8. Gesellschaftliche Verantwortung („Stakeholder-Dialog“), 9. Umweltbewusstsein der Mitarbeiter, 10. Öffentlichkeitsarbeit.

Green Factories

Auf Basis seiner „Green Factory Guideline“ überprüft und bewertet Sharp die Umweltfreundlichkeit seiner Niederlassungen/Werke. Im positiven Fall dürfen sie sich „Green Factory“ (GF) und „Super Green Factory“ (SGF) nennen („grüne“ und „supergrüne“ Fabriken). Die LCD-Fabrik in Kameyama erfüllte als erste die strengen Anforderungen einer SGF. Eine „Super Green Factory, der Klasse II“, muss weiteren Forderungen nachkommen, z.B. neue, umweltschonende Anlagen einsetzen.

Kameyama I II

Ökonomisch vorbildlich ist Kameyama 2, eine „Super Green Factory“ von Sharp. Die LCD-Fabrik verfügt über eine der größten Photovoltaik-Dachanlagen Asiens mit 600 Solarzellen-Modulen, einem Gas betriebenen Blockheizkraftwerk und einer Brennstoffzelle für umweltfreundliche Energieversorgung. CO2-Einsparung gegenüber herkömmlichen Kohlekraftwerken: Jährlich rund 76.000 Tonnen. Abwasser wird über eine Kläranlage dem Nutzungskreislauf wieder zugeführt. Die Wiederherstellung des lokalen Öko-Systems sowie die gesamte TV-Geräte-Fertigung unter einem Dach sind weitere Gründe.

Sakai

In Sakai baut Sharp eine LCD-Fabrik, die als erste Muttergläser von 8,7 qm verarbeiten kann. Aus ihnen lassen sich sechs 60 Zoll oder acht 50 Zoll Panels gewinnen – äußerst ökonomisch. Zugleich entsteht hier eine gigantische Solarfabrik zur Herstellung poly- und monokristalliner sowie Silizium sparender Dünnschicht-Solarzellen. Geplantes Produktionsvolumen: 1.000 Megawatt (1 Gigawatt) pro Jahr. Außerdem sind die Zulieferfirmen direkt auf dem Gelände. Lange Transportwege und -kosten werden vermieden. Zudem betreibt Sharp in Sakai mit Kansai Electric Power Co., Inc. ein Solarkraftwerk. In Verbindung mit einem weiteren Solarkraftwerk will man so gemeinsam 10.000 Tonnen Treibhausgas-Emissionen jährlich einsparen.

Sharp Manufacturing France

Sharp Manufacturing France (SMF) fertigte bisher mehr als 1 Mio. Printer und Multifunktionssysteme, ist als umweltfreundliche Fabrik zertifiziert (ISO 14001) und gilt im Konzern als „Super Green Factory“. Grund für die Auszeichnung: Die strenge Müllsortierung/Mülltrennung. Außerdem reduzierte SMF seine Kartons/Verpackungen drastisch, was ökonomischere Transporte erlaubt. Weitere Öko-Kennzeichen: Bezug von grünem Strom, Reduktion von Treibhausgasen, ein speziell ausgebildeter Umweltexperte und Car-Sharing der Mitarbeiter.

Auszeichnungen

WALES BUSINESS & SUSTAINABILITY AWARD

Die Sharp Manufacturing Co. UK wurde mit dem „Wales Business and Sustainability Award“ ausgezeichnet. Gründe dafür sind: ihre effiziente Ressourcennutzung, ihr niedriger Energie- und Wasserverbrauch sowie die Rücknahme alter Produkte und deren Wiederverwertung. Als Präsident der Charity-Organisation „Business in the Community“ gratulierte Prinz Charles der ISO 14001 zertifizierten Solar- und Mikrowellenfabrik.

GREEN HERO AWARD

„The Green Organization GB“ ehrte Sharp in Großbritannien (SUKM) mit dem „Green Hero Award“. SUKM wurde für sein System zur Analyse gefährlicher Substanzen sowie für seine Informationspolitik ausgezeichnet.

MILESTONE AWARD

Sharps Energie effiziente elektronische Tisch- und Taschenrechner wurden vom IEEE (Institut der elektrischen und elektronischen Ingenieure) als „Meilenstein“ ausgezeichnet. Sie trugen dazu bei, die Grundlage für integrierte Schaltungen und LCDs zu schaffen.

GLOBAL WARMING PREVENTION AWARD

Das Sharp Kameyama-Werk erhielt vom japanischen Umweltministerium den „Global Warming Prevention Award“. Gründe dafür sind sein Gas betriebenes Blockheizkraftwerk, die Verwendung einer Brennstoffzelle sowie eine der größten Photovoltaik-Anlagen. Sie einen erheblichen Beitrag zur CO2-Reduzierung.

ENERGIESPARPREIS

Sharp Appliances (Thailand) Ltd., kurz "SATL", wurde vom thailändischen „Ministerium für Energie“ als besonders nachhaltig handelndes Unternehmen ausgezeichnet. Gründe dafür sind u.a. systematische Energie sparende Maßnahmen sowie die Reduzierung von Energiekosten.

AMERICAN BUSINESS AWARD

Die Sharp Electronics Corporation (SEC) unterstützte ein Wiederaufbauprojekt in einem vom Hurrikan betroffenen Gebiet in New Orleans durch Solarsysteme für neun Heime sowie ein Gemeindezentrum. Sharp erhielt dafür den „American Business Award“ in der Kategorie „Bestes CSR Programm“.

DIN EN ISO 14001

Prüfer von unabhängigen Instituten kontrollieren regelmäßig, ob und in wieweit Sharp die Vorgaben einer international gültigen Umweltschutznorm einhält. Ergebnis: Nahezu alle Fabriken bzw. Produktionsstätten und Unternehmenseinheiten von Sharp sind entsprechend „DIN EN ISO 14001“ zertifiziert.

Das ISO 14001 Zertifikat

Was bedeutet „DIN EN ISO 14001“? DIN steht für Deutsches Institut für Normung. EN steht für Europäisches Komitee für Normung. ISO steht für „International Organization for Standardization“. Unternehmen, die eine Zertifizierung nach ISO 14001 anstreben, müssen effiziente Instrumente entwickeln, anhand derer sie ihre Umweltbelastungen erfassen und reduzieren können. Zudem müssen sie ökologische Risiken und Notfallpläne für mögliche Störfälle erstellen.

EU-Richtlinien

WEEE

Für Sharp ist die Erfüllung gesetzlicher Umweltvorgaben wie der WEEE-Richtlinie selbstverständlich („Waste Electrical and Electronical Equipment“ = Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Richtlinie“). Sie regelt die Rücknahme und Verwertung von Elektrogeräten. Demnach sind die Elektronikhersteller verpflichtet, alle Altgeräte auf ihre Kosten einzusammeln und einem hochwertigen Recycling zuzuführen. Private Verbraucher/Nutzer müssen Altgeräte zu den Sammelstellen der Kommunen bringen. Gewerbliche Nutzer können sich zur Rückgabe direkt an die Hersteller wenden.

EAR

Anhand einer speziellen Registrierungsnummer lässt sich jedes Gerät seinem Produzenten zuordnen. Sharp wurde vom Elektro-Altgeräte Register (EAR) die Registrierungsnummer DE 12758561 zugeteilt.

ProReturn

Mitte 2004 bildete Sharp Hamburg mit Philips und Loewe die Kooperation “ProReturn”, um gemeinsam eine ordnungsgemäße und qualifizierte Abholung und Entsorgung in Deutschland sicherzustellen.

DURCHGESTRICHENE MÜLLTONNE

Sämtliche Produkte, die in Deutschland seit dem 24.03.2006 auf den Markt kamen/kommen, sind gemäß des Elektro-Gesetzes gekennzeichnet. Insbesondere mit der „durchgestrichenen Mülltonne“. Sie verweist den Verbraucher darauf, alte Geräte nicht über den Hausmüll, sondern über entsprechende Sammelstellen zu entsorgen.

RoHS

Die Richtlinie 2002/95 “Restriction of the Use of Certain Hazardous Substances in Electrical Equipment” (RoHS) verbietet den Einsatz von sechs gefährlichen Substanzen (Quecksilber, Cadmium, etc.) in elektrischen Geräten. Blei hingegen darf bei Bildröhrenfernsehern verwendet werden, um Röntgenstrahlungen der Röhre aufzufangen. Sharp entschied sich schon frühzeitig, die Herstellung von Bildröhren-TVs aufzugeben und fördert stattdessen LCD-Fernsehgeräte.

NEUE EUROPÄISCHE BATTERIE-RICHTLINIE

Die neue europäische Batterie-Richtlinie 2006/66 muss in allen EU-Ländern seit dem 26.09.2008 umgesetzt werden. Sie strebt u.a. höhere Sammelquoten sowie eine verbesserte Verwertung an. Unverändert bleibt die Pflicht der Batteriehersteller, ein Sammelsystem zu unterstützen. Sharp beteiligt sich an diesem System, da das Unternehmen einigen seiner Geräte Batterien beilegt. Ferner nimmt Sharp am „Gemeinsamen Rücknahmesystem Batterien“(GRS Batterien) teil.

BATTERIEN NICHT IN DEN HAUSMÜLL!

Batterien und Akkus dürfen nicht in den Hausmüll, sondern müssen getrennt entsorgt werden. Allein in Deutschland stehen dafür rund 400.000 grüne Sammelbehälter in Recycling-Höfen sowie in Geschäften, die Batterien verkaufen, bereit. Die Abgabe der Alt-Batterien ist kostenlos.

Produktkreislauf

Durch schnellere Technologiezyklen beschleunigt sich der Austausch elektronischer Geräte. Die Folge: Eine stetige Zunahme des Elektro-Schrotts. Sharps Umwelt-Engagement erstreckt sich folglich von der Planung über die Herstellung eines Geräts bis hin zu seinem Transport und der Verwertung. So denken wir schon bei der Entwicklung eines Produkts an die spätere Kreislauffähigkeit seiner Materialien.

Planung

Bereits bei der Produktplanung wird Sharps ökologische Ausrichtung wirksam. Hier orientieren sich unsere Entwickler an den sieben Zielen unserer internen grünen Richtlinie, der „Green Product Guideline“: 1. Niedriger Energiebedarf, 2. Ressourcenschonung, 3. Sichere und schadstoffarme Herstellung, 4. Kreislauffähigkeit, 5. Wiederverwertung von Materialien, 6. Lange Betriebs- und Produktlebensdauer, 7. Leichte Demontage durch Standardisierung der Werkstoffe.

Herstellung

Eine sichere, Ressourcen schonende sowie schadstoffarme Herstellung ist für Sharp oberstes Gebot. Daher verwenden wir bei der Fertigung u.a. recycelte Materialien wie aufbereiteten Kunststoff. Er führt in Sharp Waschmaschinen ein zweites Leben. Ferner wollen wir künftig nur noch PVC- sowie Phthalat-freie Geräte anbieten und auf Antimon sowie bromierte Flammschutzmittel weitestgehend verzichten.

Logistik & Transport

In der „Super Green Factory“ Sharp Manufacturing France beschäftigt sich ein ganzes Team damit, Kartons und Packmaterial auf das Nötigste zu reduzieren. Bei einigen Produktkategorien konnten sie das Verpackungsvolumen halbieren! Zugleich senkten sie das Gewicht zahlreicher Pakete, was Ladekapazität und Treibstoff schont und damit ökonomischere Transporte ermöglicht. Zudem bevorzugt Sharp in seiner Logistik Züge und Schiffe anstelle von LKWs: 2007 versendete Sharp in Japan etwa 20.000 Container per Schiene.

Recycling

Bereits ein Jahr vor Inkrafttreten des WEEE-Gesetzes (Waste Electrical and Electronical Equipment) gründete Sharp in Deutschland – gemeinsam mit Loewe und Philips – eine Kooperation zur Übernahme und Verwertung von Elektronik-Altgeräten. In Japan nahm Sharp 2007 mehr als 43.000 Tonnen Haushaltsprodukte zurück (Fernseher, Klimaanlagen, Kühlschränke, Waschmaschinen) und recycelte ca. 23 Tonnen Computer sowie 3.375 Tonnen Kopierer. Sharp will innerhalb des Konzerns die Wiederverwertungsraten aller Materialien und die Effizienz seines Recycling-Systems erhöhen und Deponieabfälle sowie Recycling-Kosten reduzieren. Ferner kreiert Sharp innovative Bauteile, um die Demontage seiner Geräte zu erleichtern, z.B. Schrauben, deren Form sich bei Bedarf ändert (Shape-Memory-Effect). Sie erlauben ein kostengünstiges Recycling.

PV-Cycle

Die europäischen Photovoltaik-Hersteller, zu denen Sharp gehört, riefen im Juli 2007 eine Initiative zur freiwilligen Annahme und Wiederaufbereitung gebrauchter Solarzellen bzw. PV-Module ins Leben: Die „European Association for the Recovery of Photovoltaic Modules“ – kurz "PV Cycle".

Green Future

Solar Tree

Gemeinsam mit Star-Designer Ross Lovegrove entwarf Sharp ein außergewöhnliches Lichtobjekt: Den „Solar Tree“. Seine „Blätter“ werden von Sharp Solarzellen/-modulen gekrönt. Sie fangen tagsüber das Sonnenlicht ein und wandeln es in Strom um. Die gewonnene Elektrizität speichert der Solar-Baum in seinen Akkus. Nachts bringen dann Energie sparende Leuchtdioden (LED) von Artemide die Blätter zum Leuchten. So fungiert der Solar Tree als neuartige Straßenlaterne: Er zeigt, wie sich Großstädte kosten- und umweltschonend illuminieren lassen.

Solar Auto

Das Auto der Zukunft bezieht seine Energie aus 1.000 polykristallinen Solarzellen von Sharp. Jede einzelne Zelle ist mit einem Swarovski-Kristall versehen. Sie sollen das eintreffende Licht verstärken und das Energiepotential der Solarzellen erhöhen. Entworfen wurde der „Swarovski Crystal Aerospace“ von Ross Lovegrove. Spezialisten von Coggiola Spa, Experten von General Motors sowie die Swarovski Optical Laboratories unterstützten ihn bei der Entwicklung. Das stromlinienförmige Gefährt ist Bestandteil der „Swarovski Crystal Palace Collection“.

Solar Tower

In Manchester steht Europas derzeit größte, vertikale Solaranlage: Der „CIS Service Tower“. Auf seinen Fassaden generieren ca. 5.000 Sharp Solarmodule knapp 180.000 kWh Strom. Die so erzeugte Energie trägt zur Versorgung des Wolkenkraters bei. Er gilt als solare Touristenattraktion und zukunftsweisendes Gebäude.

Solar Windmühle

Deutschlands schönstes Ferienhaus steht in Brandburg: Eine fünfgeschossige Windmühle. Der Clou sind ihre Flügel, die der Sonne von Ost nach West folgen und über je sechs Solarmodule von Sharp verfügen. Diese Photovoltaik-Anlage produziert so viel Strom, wie eine vierköpfige Familie pro Jahr benötigt. „Kabel eins“-Zuschauer konnten in der Fernsehsendung: „4 Flügel, Küche, Bad!“ die Installation der Photovoltaik-Technik mitverfolgen.

Grüne Visionen

Vision von Sharp ist eine „low carbon society“ – eine Gesellschaft, in der ein Kohlendioxid-neutrales Leben selbstverständlich ist. Sharp ist von der Idee einer umweltfreundlichen Stadt mit vielfältigem Einsatz von Solarzellen beseelt: flächendeckend auf Häuserdächern, halbtransparent in Fensterfronten, Glaskuppeln und Gebäudefassaden. Auch alle elektronischen Geräte im Haushalt werden mit Sonnenkraft betrieben, seien es Kühlschränke, Kopierer oder Fernseher. Auf Autos, Flugzeugen und Textilien werden Solarmodule ebenso verwendet – oder als Energiegeber moderner Leuchten und Laternen.

Green Management

Das „Super Green Management“ koordiniert und optimiert bei Sharp alle Aktivitäten in puncto Umweltpolitik. Federführend ist hier ein internes Umweltschutzteam, das alle ökologischen Richtlinien, Strategien und Ziele diskutiert und festlegt. Ein internes Umwelt-Management-System (UMS) überwacht zudem, inwieweit Sharp sowohl gesetzliche, als auch firmenspezifische Vorgaben einhält. Hinzu kommen regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Institute/Auditoren. Sie zertifizieren die Sharp Niederlassungen nach offiziellen Kriterien (ISO 14001-Zertifikat).

Green Strategy

„We want to become an environmentally advanced company.“ Zu Deutsch: „Wir wollen in besonderem Maße ein umweltfreundliches Unternehmen werden.“ So postulierte Sharps Präsident Katshuhiko Machida 2004 die Philosophie und das Ziel des Konzerns. Um es zu erreichen, entwickelte Sharp eine Umweltstrategie, die in allen Bereichen verankert ist. So reicht die „Super Green Strategy“ vom Management bis zur Entwicklung neuer, grüner Technologien. Sie zeigt, dass Hightech und Natur keine Gegensätze sind.

Ökologische Verantwortung

Ca. drei Viertel der Treibhausgase gehen auf das Konto von Erdöl, Erdgas und Kohle. Um der drohenden Klimakatastrophe entgegenzuwirken, haben sich die industrialisierten Vertragsstaaten im Kyoto-Protokoll verpflichtet, ihre Emissionen zu reduzieren. Ziel ist, den weltweiten Treibhausgas-Ausstoß bis zum Jahr 2012 um 5,2 Prozent unter das Niveau von 1990 zu bringen. Als global agierender Technologiekonzern ist sich Sharp seiner ökologischen Verantwortung bewusst und will zur Senkung der CO2-Emissionen aktiv beitragen.

Green History

Seit seiner Gründung 1912 präsentierte Sharp zahlreiche innovative Technologien: Sei es die Solarzellenforschung, die Massenproduktion von Solarzellen in Japan, die Installation von Solarzellen auf einem japanischen Satelliten, der erste Solartaschenrechner der Welt, der erste farbige und hochauflösende TFT LCD-Flachbildschirm im 14 Zoll (35,6 cm) Formt, der erste Kühlschrank mit FCKW-freier Vakuum-Isolierung oder ein Luftreiniger mit Plasmacluster-Ionen-Technik, die Pilze und Schimmelsporen bekämpft. Die ersten Fernseher mit EU-Umweltzeichen sowie der erste Prototyp eines 52 Zoll (132 cm) LCD-Fernsehers mit einem Verbrauch von 140 kWh/Jahr, (Gerätebautiefe: 2 cm, Kontrastwert 100.000:1) zeigen ebenfalls den Pioniergeist von Sharp.

Fünf-Säulen-Modell

Die „Super Green Strategy“ von Sharp fungiert als globale Unternehmensrichtlinie und basiert auf fünf Säulen: Super Green Management (SGM), Super Green Products (SGP), Super Green Technology (SGT), Super Green Factories (SGF) und Super Green Recycling (SGR).

Ergebnisse und Ziele

In seinem „Environmental and Social Report“ hält Sharp jährlich Ergebnisse seines umweltstrategischen Handelns fest. Hier Beispiele aus dem Geschäftsjahr 2007: Mit einem Marktanteil von weltweit knapp 10 % zählt Sharp zu den führenden Solarzellen-Anbietern. Rund 800 Tonnen Recycling-Kunststoff fanden in neuen Sharp Produkten Verwendung - 2008 sollen es 1.000 und 2010 gar 1.400 Tonnen sein. 19 Mio. m3 aufbereitetes Wasser führte der Konzern in den Nutzungskreislauf zurück. Etwa 28,4 Mio. Euro (3,6 Milliarden Yen) investierte die Sharp Corporation in Umweltschutz. Bereits seit mehreren Jahren beziehen die Sharp Fabrik in Frankreich sowie Sharp in Hamburg, Österreich, Belgien und Schweden Strom aus erneuerbaren Energiequellen (Wind-, Solar- und Wasserkraft).

Green Technologies

Green Technologies

In Japan entwickelt der Sharp Konzern innovative, grüne Technologien – intern auch „Super Green Technologies“ genannt – um die Umwelteigenschaften seiner Produkte zu optimieren.

Pflanzliche Lacke

Die LCD-Fernseher der AQUOS-Serie von Sharp sind bereits heute schadstoffarm, recyclingfähig und besonders Energie sparend. In Japan sind zudem AQUOS-Geräte erhältlich, deren Standfuß mit Harzlacken aus Maisstärke behandelt wurde. Dank der pflanzlichen Farbe kann auf chemische Lacke verzichtet werden. Zudem trägt sie zur CO2-Reduktion bei, da (Mais-)Pflanzen während ihres Wachstums Kohlendioxid absorbieren.

Indium-Recycling

Gemeinsam mit „Aqua Tech Co. Ltd.“ entwickelte Sharp eine Technologie, um Indium aus LCD-Fernsehern wiederzugewinnen. Indium ist ein Metall mit guten Halbleiter-Eigenschaften und sehr wertvoll, da diese Ressource nur noch in begrenzten Mengen zur Verfügung steht. Dieser Prozess ist für die TV-Produktion sehr bedeutsam.

Kunststoff-Recycling

In Japan entwickelte Sharp eine Technik zur Wiedergewinnung von hochwertigem Kunststoff Dabei gelang es, die Metallbestandteile einzelner Produktkomponenten von hochreinem Polypropylen (PP) zu separieren. Der verbleibende Kunststoff (PP) fließt in die Herstellung neuer Sharp Geräte ein: So findet das recycelte Plastik Anwendung in Transportgriffen von Kühlschränken oder den Böden von Waschmaschinen.

Brennstoffzellen

Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut RITE (Research Institute of Innovative Technology for the Earth) treibt Sharp die Forschung/Entwicklung biologischer Brennstoffzellen voran. Dabei verwandeln Mikroorganismen Biomasse (z.B. Küchenabfälle) in Wasserstoff, der sich z.B. als Energiequelle für Batterien nutzen lässt.

Wirtschaftsfaktor

Trendsetter Ökologie:

Umweltschutz liegt voll im Trend: Immer mehr Menschen streben eine umweltfreundliche Lebensweise an. Ca. drei Viertel der Deutschen möchten in einem Solarhaus wohnen. Laut Umfragen von Forschungsinstituten wie Forsa, Emnid und Allensbach ist Solarkraft hierzulande der beliebteste Energieträger: Nahezu alle Bundesbürger wünschen sich eine konsequente Förderung der Photovoltaik-Technik.

Öko als Wirtschaftsfaktor

Gemäß Sharp ist Umweltschutz längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Dies besagt auch eine Erhebung der Europäischen Kommission: Demnach würden 75 Prozent der Befragten umweltfreundliche Geräte kaufen, selbst wenn diese teurer sind.

Öko als Jobmotor

Erneuerbare Energien sind ein Jobmotor. Mit mehr als 42.600 Beschäftigten in Deutschland (Stand 2007) hat sich Photovoltaik (CO2-freie Stromerzeugung aus Sonnenlicht) zu einem grünen Industriezweig entwickelt. Die Solartechnik wird auch weiterhin neue Arbeitsplätze schaffen: 2020 werden hier schätzungsweise mehr als 100.000 Menschen beschäftigt sein.